2016 Hauptversammlung, Feuerwehr Bittelschieß

Hauptversammlung der Feuerwehr Bittelschieß

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Ruben Heidel ist neuer stellvertretender Abteilungskommandant der Feuerwehr Krauchenwies Abteilung Bittelschieß. 2020 soll es ein neues Fahrzeug geben. Personalstand ist gleich geblieben.  

Bittelschieß  (hk) –  Mit überwältigender Mehrheit wurde Ruben Heidel  zum stellvertretenden Abteilungskommandanten gewählt. Der bisherige, Adolf Hamma, trat nicht mehr an. 13 Einsätze hatte die Abteilung 2015 zu bewältigen, so Abteilungskommandant Hubert Scheuermann. Neben kleineren Einsätzen war auch der Brand in der Biogasanlage in Ettisweiler. Fasnet, Reiterprozession, Moto Cross in Göggingen, Sturmschäden und Hochwasser waren weitere Einsatzgebiete. Die Mitgliederzahl von 37 konnte gehalten werden. Zwar wechselt Hubert Fink in die Altersabteilung, dafür konnte Daniel Schneider per Handschlag verpflichtet werden. Jugendleiterin Jennifer Wetz konnte von 19 Proben mit dem Nachwuchs berichten bei denen  unter anderem die Themen Erste Hilfe, Fahrzeugkunde, Fettbrand, Personensuche behandelt wurde. Sieben Mitglieder, davon vier Mädchen, hat die Truppe. Neben dem eigenen Kiliansfest war das Zeltlager der Höhepunkt des Jahres. Bei einem Volleyballturnier erreichte die Jugendwehr den zweiten Platz. Schriftführer berichtete von Hauptversammlung, Bürgerball, Kiliansfest, Ausflug und leider von zahlreichen Beerdigungen. Gute Kunde kam vom Kassierer Mathias Fink. Ein kleiner Ausflug und ein gutes Kiliansfest verhalfen dem Kassenstand zu einem ordentlichen Wachstum. Ortsvorsteher Robert Stumpp dankte seinen Kameraden für das zahlreiche Erscheinen und sprach von einem sehr aktives Jahr. Die Beförderungen sollen auch Ansporn für die Jugend sein. Die Wehr bringe sich stark am Dorfleben ein, stellte er fest und weiter "Auf die Wehr kann man zählen". Die Kameradschaft sei wichtig, konnte er aus eigener Erfahrung berichten. Nun standen Beförderungen an. Zum Feuerwehrmann konnte Ortsvorsteher Stumpp, in Vertretung von Bürgermeister Jochen Spieß, Christian Acker, Markus Hamma, Marcos Heidel, Simon Henkel, Daniel Maucher und Daniel Schneider befördern. Oberfeuerwehrmann/frau wurden Mathias Acker, Simon Grießer, Andreas Henkel, Corvin Motz,  Jochen Mühleisen, Mathias Sauter, Gustavo Wagner, Jennifer und Cevin Wetz. Die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann erhielten Ruben Heidel und Robert Stumpp. Für vollzähligen Probenbesuch erhielten Mathias Acker, Markus Hamma, Ruben Heidel, Corvin Motz,  Hubert Scheuermann, Gustavo Wagner, Jennifer und Cevin Wetz ein Präsent. Kommandant Robin Damast bedankte sich für die geleistete Arbeit bei Proben und Einsätzen. Dies sei  heutzutage nicht mehr selbstverständlich. In der Gesamtgemeinde war zwar einiges los, aber viele Klein- und Unwettereinsätze, resümierte er. Er bedankte sich bei Adolf Hamma für die Arbeit im Amt des stellvertretenden Abteilungskommandanten und bei Ruben Heidel für die Bereitschaft zur Nachfolge. Bei Hubert Fink bedankte er sich für die über 40 Dienstjahre bezeichnete ihn als Vorbild für die Jugend. Weiter gratulierte er allen Beförderten. Die digitalen Meldeempfänger seien nach vielen Startschwierigkeiten jetzt in Betrieb. Für 2020 ist steht die Ersatzbeschaffung des Bittelschießer Fahrzeuges an. Dann ist das jetzige 35 Jahre. Es ist wieder ein Tragkraftspritzenfahrzeug geplant.

 

Ich bin stolz ein Feuerwehrmann zu sein  

Bittelschieß  (hk) –  Bei der Hauptversammlung wechselte Huber Fink in die Altersabteilung. Dabei ging Abteilungskommandant Hubert Scheuermann auf den Werdegang ein. Hubert Fink kam 1975 zur Feuerwehr Bittelschieß. Er machte alle Leistungsabzeichen nach den damaligen Richtlinien. Auch zahlreiche Lehrgänge, wie Truppführer, Sprechfunker oder Gruppenführer, absolvierte er während seiner Dienstzeit. Als Gruppenführer ist er bis heute tätig. Zehn Jahre war er im Abteilungsausschuss tätig, 20 Jahre als Schriftführer und 30 Jahre als Kassierer. Auch im Gesamtausschuss war er einige Jahre. Für seine besonderen Verdienste um die Feuerwehr bekam er 1995 die Ehrenspange des Kreisfeuerwehrverbandes Sigmaringen. 2000 folgten das Feuerwehrehrenzeichen in Silber und 2015 das Feuerwehrehrenzeichen in Gold. Hubert Scheuermann bezeichnete ihn als große Stütze, der sich immer einbrachte und auf den Verlass war. Bei der Freundschaft zur Schweizer Feuerwehr Oberbüren sei er von Anfang an dabei gewesen und auch heute noch eine wichtige Schnittstelle. "Du wirst mir fehlen", fasste er zusammen. Dann überreichte er ihm eine Floriansfigur aus Holz und ernannte ihn zum Ehrenmitglied.

Dann ergriff Hubert Fink das Wort. Er dankte seinen damaligen Weggefährten für die Aufnahme. Dann blickte er quer durch seine Ämter zurück und konnte dazu einige Anekdoten erzählen. Viel sei seit damals bewegt worden. So zum Beispiel der Kauf des Festzeltes, die Beschaffung der Fahne, Umbau am Gerätehaus, die jährlichen Kiliansfeste, die 900 Jahrfeier, Jubiläum der Wehr, die Freundschaft zur Feuerwehr Oberbüren. In seiner Funktion als Vorsitzender vom Pfarrgemeinderat bedankte er sich bei allen für die Arbeitseinsätze an Kirche und Friedhof.  "Ich bin stolz und froh, dass ich ein Bittelschießer Feuerwehrmann sein durfte", mit diesen Worten verabschiedete er sich von den Aktiven. Welchen Stellenwert er in der Abteilung hatte, bewiesen nun seine Kameraden, als sie ihn mit Standing Ovation verabschiedeten.

Herbert Klawitter

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